2010.06.01 Gemeinderatsitzung

Aus der Ortsgemeinderatsitzung vom 01.06.2010

Vorstellung der Entwurfsplanung für die Ortskernsanierung und die Umgestaltung des Steinbruchmuseums

Herr Wolf vom Planungsbüro Wolf gliederte die Maßnahmen der Dorferneuerung in 3 Schwerpunkte:

1. Gestaltung bestimmter Plätze in der Ortsgemeinde

2. Gestaltung des Steinbruchmuseums derart, dass es über den Ort oder gar die Region hinaus Bedeutung
     erlangt.

3. Maßnahmen im privaten Bereich durch ein vereinfachtes Sanierungsverfahren (erhöhte Abschreibungen)
     neben den Dorferneuerungsmaßnahmen .
     Die Planungen sollten mit der Kreisverwaltung besprochen werden, um mögliche Prioritäten abzuklären,
     da sich die Maßnahmen über mehrere Jahre erstrecken werden.

Er stellte Pläne, mit Ziel zur Stärkung der Dorfgemeinschaft, der Entsiegelung von Flächen, Schaffen von Begrünung sowie von Parkflächen, für folgende Bereiche vor:

1. Platz Einmündung Haschbacher Straße/Glanstraße

2.1 Parken Museum
2.2 Gestalterische Aufwertung Spielplatz und kleine Grünfläche

3. Streuobstwiese

4. Ortsmitte bei Brunnen

5. Platz Breitscheidstraße (Abrisshaus)

6. Haschbacher Straße am Spielplatz, Aufwertung durch Boulebahn.

Die geschätzten Kosten für alle vorgenannten Maßnahmen belaufen sich auf 328.321,00 €.

Zu Ziffer 5 der geplanten Maßnahmen merkte Herr Wolf an, dass hier nichts passieren kann, ohne die Kreisverwaltung Kusel einzubeziehen, da ein Ausbau der Kreisstraße ansteht.

Er schlug vor, die hier vorgestellten Planungen im Ausschuss, den Arbeitskreisen und dann im Ortsgemeinderat zu beraten. Der Antrag auf Förderung muss bis 01.08. (möglich wäre auch noch der 15.08.) des Jahres bei der Kreisverwaltung vorliegen.

Aus dem Kreis der Ratsmitglieder kam die Anmerkung, dass viel „Grün“ auch sehr arbeitsintensiv sei. Man solle also auch die Folgekosten nicht aus den Augen verlieren. Aus der Reihe des Arbeitskreises wurde dem zwar zugestimmt, aber man sähe das nicht so dramatisch, weil versiegelte Flächen auch einer Reinigungspflicht unterlägen, die Schaffung von Grünflächen wäre auf jeden Fall schöner.

Nach den Sommerferien soll eine Einwohnerversammlung einberufen und die Angelegenheit dann in den Ortsgremien zeitnah behandelt werden.

Ortsbürgermeister Jung warb um Aufbruchstimmung zur Gestaltung eines attraktiven Ortes.